Darum sollten Sie sich (mehr) um Ihre Finanzen kümmern

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Haben Sie das Gefühl, Sie kümmern sich genügend um Ihre Finanzen - um Ihr Geld? Haben Sie Ihre Ausgaben im Griff? Ihr Erspartes gut angelegt? Die notwendige private Altersvorsorge ausreichend berücksichtigt?

Viele von uns bekommen bei diesen Fragen ein schlechtes Gewissen. Geld hat man zwar gerne, aber die Beschäftigung damit erscheint recht mühselig. Und irgendwie hat man immer keine Zeit - man muss ja Geld verdienen.

Der amerikanische Bankier und Unternehmer John Davison Rockefeller formulierte einst treffend:

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

J. D. Rockefeller

Dabei hat das Interesse an der eigenen finanziellen Situation weniger mit Habgier oder übersteigertem Streben nach materiellem Besitz zu tun. Vielmehr sollte man das Geld als Synonym für die daraus entstehenden Möglichkeiten wahrnehmen. Es liegt an uns diese Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen.

Geld macht nicht glücklich, aber frei(er)

Es heißt so schön: „Geld allein macht nicht glücklich.“ Das ist korrekt, aber ich habe noch niemanden getroffen, der gejammert hat: „Hätt ich doch nur weniger davon!“ Ein gesunder finanzieller Status trägt sehr wohl zum Glück bei. Man lebt freier! Freier in seinen Entscheidungen, frei von Zwängen und falschen Kompromissen, frei von der Sorge, ob auch morgen noch die Rechnungen bezahlt werden können. Das gibt einem die Freiheit, die anderen wunderbaren Dinge des Lebens genießen zu können. Nichts macht freier als wirtschaftliche Unabhängigkeit!

Viel sinnvoller ist es, wenn Sie dem Geld im Hinblick auf seine Funktion und Bedeutung einen angemessenen Platz in Ihrem Leben zuweisen. Stehen Sie dem Geld positiv gegenüber, denken Sie öfters mit guten Gefühlen daran, malen Sie sich aus, was Sie alles Schönes und Sinnvolles damit machen können.

Wer würde nicht gerne mehr für eine Sache spenden, die er von ganzem Herzen unterstützt? Oder später den Enkeln ein Stück des Weges mit einer finanziellen Zuwendung erleichtern?

Warum sich die Beschäftigung mit dem Geld lohnt

„Neun von zehn haben keinen Überblick über Ihre Haushaltslage.“ Mit diesem Satz ließ sich der Finanzberater einer Verbraucherzentrale in der Süddeutschen Zeitung zitieren, der damit seine Beobachtungen im Klienten- und Bekanntenkreis zusammenfasste.

Wenn Sie also das Gefühl haben, dass Ihre Finanzplanung so etwas Ähnliches ist wie ein Überraschungsei mit unbekanntem Inhalt, sind Sie lediglich mit dem Virus infiziert, der nicht nur in Deutschland, sondern in praktisch allen Industrieländern grassiert. Denn eine Umfrage des Marktforschers GfK im Auftrag des Bankenverbands zeigt:

Nur rund die Hälfte der Befragten nimmt sich regelmäßig Zeit für die eigenen Finanzen. 22 Prozent beschäftigen sich dagegen selten oder nie mit dem eigenen Geld, wie die Grafik zeigt.

Statistik Finanzplanung

Kaum eine Tätigkeit als die Beschäftigung mit Ihrer Finanzsituation wird lukrativer sein. Legen Sie los! Die folgenden drei Gründe sollen Ihnen als Anreiz dienen:

  1. Möglichkeiten
    Der wahre und eigentliche Wert des Geldes entsteht erst durch die sich daraus ergebenen Möglichkeiten in unserer Gesellschaft. So steht Geld in erster Linie für all die Dinge, die einem bei Ausgabe seines Geldes zur Verfügung stehen: Ein Buch kaufen, Reisen, ein Seminar besuchen, Projekte unterstützen usw. Das ist eine, aber vielleicht die wichtigste Funktion des Geldes.
  1. Wert-Aufbewahrungsfunktion
    Das Geld ist Ihr persönliches Vorratslager für schlechte Zeiten. Wenn Sie über eine angemessene Geldreserve verfügen, fühlen Sie sich automatisch sicherer. Sie sind für die Herausforderungen (berufliche Veränderungen, Familienzuwachs etc.) der Zukunft gewappnet. Unerwartete finanzielle Belastungen lassen sich besser abfedern. Die Gewissheit kurzfristig über die nächsten paar Monate genug Geld zu haben, stärkt das allgemeine Wohlbefinden und man ist weniger gestresst.

  1. Kontrolle behalten
    Geld steht auch für Kontrolle. Wenn Sie Ihre Finanzen im Griff haben, so wirkt sich das auch positiv auf Ihr Kontrollgefühl dem Leben gegenüber aus. Aus der Stressforschung wissen wir: 

    Wenn das Gefühl aufkommt, eine Situation nicht unter Kontrolle zu haben, so erhöht dies das Stresslevel. Kontrolle in Geldangelegenheiten (auch nur subjektive Kontrolle) fördert ein entspanntes Lebensgefühl.

Finanzielle Sicherheit hilft Ihnen ein selbstbestimmtes und zufriedeneres Leben zu führen. Finanzielle Stabilität ist eine der Säulen für ein erfülltes und glückliches Leben. Den Rahmen dafür definiert aber jeder für sich ganz persönlich. Am Ende geht es um die bewusste Aufmerksamkeit, die man seinen Finanzen schenkt.

Mit drei einfachen Schritten den persönlichen Finanzplan starten

  1. Dauerhaft nicht mehr ausgeben als man einnimmt. In erster Linie sollte darauf geachtet werden, dass man dauerhaft mehr Einnahmen als Ausgaben hat.
  2. Sparziel definieren: Es ist in der Regel einmal nötig, zu definieren, was man denn sparen will oder muss. Dazu sollte man seine persönlichen finanziellen Ziele kennen oder diese erarbeiten. Dabei kann es sich um die Eigentumswohnung, eine Weltreise, eine Zusatzrente im Alter in Höhe von 500,- € etc. handeln. Wichtig ist, dass man Ziele bewusst festlegt.
  3. Die richtige Anlagevariante wählen. Man muss wissen, auf welche Finanzprodukte man bei der Anlage des Geldes setzen will. Die Bewertung der vorhandenen oder geplanten Geldanlagen sollte hinsichtlich der Parameter Risiko, Rendite, Struktur und Kosten erfolgen. Das Ziel der Analyse ist es, Ihr Risiko zu senken, Ihre Rendite-Chance zu erhöhen und dabei unnötige Kosten zu vermeiden.

Kleine Änderungen, große Auswirkungen

Dazu zwei Beispiele:

Beispiel 1: Einmalanlage

Nehmen wir dazu einen Anlagebetrag von 10.000,– Euro und legen diesen für 15 Jahre an.

Vergleichen wir:

  • Anlage Sparbuch (0.5% Zinsen) – Endbetrag 10.776,83 Euro
  • Anlage Aktienfonds (5% Zinsen) – Endbetrag 20.789,28 Euro

Beispiel 2: Monatliches Sparen

Wir sparen 15 Jahre lang 200,– Euro monatlich.

  • Sparplan Sparbuch (0.5% Zinsen) – Endbetrag 37.388,62 Euro
  • Sparplan Aktienfonds (5% Zinsen) – Endbetrag 53.180,70 Euro

Fazit

Möglichst früh etwas Zeit und Energie in das Thema „Geld“ und „Geldanlage“ investieren, die Hebelwirkung des Zinseszinseffektes für sich arbeiten lassen und später die Früchte der getroffenen Entscheidungen ernten. Scheinbar kleine Veränderungen Ihres Anlageverhalten, führen zu großen Auswirkungen im Hinblick auf die Entwicklung Ihres Vermögens. Auf Ethik und Anstand müssen Sie bei der Geldanlage keineswegs verzichten.

Jeder wird im Alter glücklich sein, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im Leben dem Thema Finanzen etwas Zeit gewidmet zu haben.

Ihr einziges Investment: Wenige Stunden Zeit im Jahr. Diejenigen die sich die Geldanlage ohne Unterstützung nicht zutrauen, haben die Möglichkeit auf einen unabhängigen Finanzberater bzw. Anlageberater zurückzugreifen.

Worauf Sie bei der Berater-Suche achten sollten, zeige ich Ihnen in meinem Beitrag:
Wie finde ich einen guten Vermögensberater / Anlageberater?

Jeder einzelne trägt dabei Verantwortung für die persönliche Finanzsituation.  Schon durch das Konsumverhalten werden die Weichen gestellt. Schaffen Sie sich die Grundlagen für ein glückliches und finanziell sorgenfreies Leben! Auf geht`s…

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